FT8 ohne Bildschirm: unsere Raspberry-Pi-Station
Wer FT8 macht, kennt das Bild: WSJT-X auf dem Bildschirm, alle 15 Sekunden füllt sich das Decodefenster, man klickt einen CQ-Rufer an, wartet, klickt den nächsten. Dabei trifft man in jeder Minute ein Dutzend kleiner Entscheidungen, ohne es zu merken. Den nicht, der steckt im Pile-up. Den lieber, der ruft schon zum dritten Mal vergeblich. Der hat mich offenbar nicht gehört — weiter. Genau um diese Entscheidungen geht es hier: Wir haben sie einer kleinen Station am Transceiver beigebracht und jede einzelne an den eigenen Verbindungen nachgemessen. Einige Lehrbuchregeln haben das nicht überstanden.